Riemanns-Holztreppen

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Fachbegriffe rund ums Holz

Festigkeit des Holzes

Definition:

Widerstand des Holzes gegen einwirkende Kräfte. Die Festigkeit ist abhängig von der Holzart, der Holzfeuchtigkeit und davon, in welcher Richtung (Faserrichtung) die Kraft auf das Holz wirkt.

Man unterscheidet folgende Festigkeiten:

  • Zugfestigkeit
  • Druckfestigkeit
  • Biegefestigkeit
  • Scherfestigkeit
  • Verdrehfestigkeit
  • Knickfestigkeit
  • Spaltfestigkeit
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Schwundformen des Holzes

Definition:

Unerwünschte Formveränderungen von Holz, die durch Trocknen entstehen (Holztrocknung). Holz schwindet unterschiedlich stark: entlang der Jahresringe um ca. 10 %, entlang der Markstrahlen um ca. 5 % und längs zur Faser um ca. 0,3 % (Faserrichtung). Dadurch wird Holz rund, krumm, oder es bekommt Risse.

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Harzgallen

Definition:

Mit Harz gefüllte Hohlräume im Holz. Sie gelten als Holzfehler.

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Elastizität

Definition:

Begriff aus der Physik, der eine mechanische Eigenschaft eines festen Stoffes bezeichnet. Das Gegenteil ist Plastizität (plastisch).

Ein Stoff ist elastisch, wenn er sich zusammendrücken (biegen) oder dehnen lässt. Lässt die Krafteinwirkung nach, kehrt der Werkstoff in seine alte Form zurück.

Elastisches Holz kann man biegen. Beim Loslassen federt es zurück.

Elastische Werkstoffe sind zum Beispiel Eschenholz oder Federstahl.

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Splintholz

Definition:

Äußere, nicht verkernte Jahresringe eines Baumes. Im Splint wird das Wasser durch Poren von den Wurzeln nach oben geleitet (Wasserleitung). Deshalb ist im Splint viel Wasser.

Bei manchen Holzarten, zum Beispiel Eiche kann das Splintholz nicht verwendet werden, da es sehr anfällig für Pilze und Insekten ist. Manche Bäume haben nur Splintholz (Splintholzbäume), zum Beispiel Ahorn, Birke, Erle oder Weißbuche (Hainbuche). Bei manchen Baumarten kann man das Splintholz vom Kernholz an der Farbe deutlich unterscheiden. (Holzarten)

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Kernholz

Definition:

Das innere Holz eines Baumes. Es ist schwerer und fester als das Splintholz und hat bei manchen Holzarten eine andere Farbe als dieses, zum Beispiel bei Kiefer und Eiche. Der Anteil von Kernholz und Splintholz ist bei den Holzarten verschieden.

Am Querschnitt eines Baumes kann man verschiedene Schichten erkennen. Bei den inneren, älteren Jahresringen sind die Zellen abgestorben und verkernt. Dieses Kernholz ist dichter, dauerhafter, härter und fester als das Splintholz und arbeitet nicht so stark (Arbeiten des Holzes).

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Holztrocknung

Definition:

Trocknung von frisch gefälltem Schnittholz (Fällen eines Baumes). Es enthält viel Wasser und muss getrocknet werden, bevor es verarbeitet wird.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Holztrocknung, die Freilufttrocknung (natürliche Trocknung) oder die technische Trocknung.

Bei der technischen Tocknung wird das Holz in eine Kammer gelegt (Kammertrocknung), in der man Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftzufuhr regeln kann (Trockentruhe). Zuerst wird das Holz erwärmt, dann wird warme Frischluft zugeführt. Die Trocknung wird nach einem Trocknungsplan durchgeführt, der je nach Holzart und Holzdicke verschieden gestaltet wird. Mit der technischen Holztrocknung kann man die gewünschte Holzfeuchte schnell und genau erreichen. Je nach angewandter Technik unterscheidet man zwischen Vakuumtrocknung, Hochfrequenztrocknung und Kondensationsanlage.

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